Österreichischer Mops Club
 
 
 
 
Rassebeschreibung
 
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13. 07. 2011 /  DE
 
FCI - Standard Nr. 253
 
M O P S
(Pug)
 
 
ÜBERSETZUNG  : Frau Karin Biala, űberarbeitet und ergänzt Christina Bailey /  Offizielle Originalsprache (EN)
©M.Davidson, illustr. NKU Picture Library
 
 
Diese Illustration stellt nicht unbedingt das Idealbild der Rasse dar.
 
URSPRUNG : China.
 
PATRONAT : Grossbritannien.
 
DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN OFFIZIELLEN STANDARDS  : 13.10.2010.
 
VERWENDUNG : Gesellschaftshund.
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KLASSIFIKATION FCI:       Gruppe 9    Gesellschafts-und Begleithunde.
                               Sektion 1.1 Kleine doggenartige Hunde.
                                                Ohne Arbeitsprüfung.
 
KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS:
Űber den Ursprung dieser Rasse, welche wohl vom Orient gekommen sein muss, ist ziemlich viel diskutiert worden. Sein Heimatland ist mit China angegeben, wo stumpfnasige Hunde immer beliebt waren. Er fand seinen Weg nach Europa mit den Geschäftsleuten der Niederländischen Ost Indien Gesellschaft und wurde schon um 1500 in den Niederlanden bewundert. Tatsächlich bekam der Mops das Symbol fűr die kőniglichen Patrioten.
Nach England kam der Mops als William III. den Thron bestieg.
Bis 1877 war die Rasse hier nur in hellfalbfarbig bekannt aber dann wurde ein schwarzes Paar vom Orient eingefűhrt.
 
 
ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD: Ausgesprochen quadratisch und gedrungen, er ist « Multum in Parvo » (=viel Masse in kleinem Raum), was sich durch kompakte, straff-gedrungene Proportionen und Festigkeit der Muskulatur ausdrückt, darf aber niemals weder tiefgestellt noch schmal und hochbeinig sein.
 
 
WICHTIGE PROPORTIONEN:
Ausgesprochen quadratisch und kompakt.
 
VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) : Viel Charme, Würde und Intelligenz. Ausgeglichen, fröhlich und lebhaft.
 
KOPF: Ziemlich gross und im Verhältnis zu dem Kőrper, rund, kein Apfelkopf.
 
OBERKOPF
Schädel : Ohne Vertiefung im Schädel. Klar abgezeichnete Falten auf der Stirn, ohne Űbertreibung.
 
GESICHTSSCHÄDEL
Nasenschwamm : Schwarz mit ziemlich grossen weit geöffneten Nasenlöchern. Zusammengedrűckte Nase und starke Faltenbildung auf dem Nasenrűcken sind unakzeptabel und sollten schwer bestraft werden.
Fang : Ziemlich kurz, stumpf, quadratisch, nicht aufgebogen. Augen oder Nase sollen niemals nachteilig beeinträchtigt oder von Falten auf dem Nasenrűcken verdeckt sein.
Kiefer / Zähne : Geringfügiger Vorbi. Breiter Unterkiefer mit einer Schneidezahn-Reihe, bei der die Schneidezähne fast in einer geraden Reihe stehen. Kreuzbiss, sichtbare Zähne oder Zunge hőchst unerwűnscht und sollten streng bestraft werden.
Augen: Dunkel, relativ gro und von runder Form, mit sanftem und bekümmertem Ausdruck, sehr glänzend und bei Erregung voller Feuer. Niemals hervorstehend, űbertrieben oder weiss zeigend wenn sie direkt nach vorne schauen. Frei von jeglichen Augenproblemen.
Ohren: Dünn, klein, weich wie schwarzer Samt. Zwei Ohrhaltungen sind erlaubt : Rosenohr - kleines, fallendes Ohr, das seitlich und nach hinten gefaltet ist und die Ohrmuschel sichtbar werden lät, Knopfohr - Ohr, bei dem das Leder nach vorne fällt, die Ohrspitze liegt eng am Schädel an, so da das Ohrinnere nicht sichtbar wird. Das Knopfohr wird bevorzugt.
 
HALS: Leicht gebogen, vor allem deutlich im Kammartigen Bereich der Profillinie, stark, dick und von ausreichender Länge, so da der Kopf stolz getragen werden kann.
 
KÖRPER : Kurz und gedrungen.
Rücken: Gerade, weder gekrümmt noch nachgebend.
Brust : Breiter Brustkorb, Rippen gut gewőlbt und weit zurückreichend.
 
RUTE: Hoch angesetzt, so eng wie möglich über die Hüfte gerollt. Doppelt eingerollte Rute höchst erwünscht.
 
GLIEDMASSEN
 
VORDERHAND :
Schultern : Sehr schräg.
Unterarm: Vorderläufe sehr kräftig, gerade, mittelmässig lang und gut unter den Kőrper gestellt.
Vorderpfoten : Weder so lang wie eine Hasenpfote, noch so rund wie eine Katzenpfote; gut voneinander abgesetzte Zehen; schwarze Krallen.
 
HINTERHAND :
Allgemeines: Hinterläufe sehr kräftig, mittelmäig lang und gut unter dem Körper stehend, von hinten betrachtet gerade und parallel.
Knie: Gut gewinkelt.
Hinterpfoten: Weder so lang wie eine Hasenpfote, noch so rund wie eine Katzenpfote; gut voneinander abgesetzte Zehen; schwarze Krallen.
 
GANGWERK: Von vorne gesehen sollte der Mops sich in der Vorderhand auf und ab bewegen, Läufe gut unter den Schultern; die Pfoten greifen gerade nach vorne aus, sie drehen weder ein noch aus. Hinterhandbewegung ebenfalls korrekt.
 
 
 
 
Die Vorderläufe greifen weit aus, Hinterläufe frei in der Bewegung, mit guter Aktion aus den Kniegelenken. Ein leichtes Rollen der Hinterhand typisiert den Bewegungsablauf. Fähig fűr eine entschlossene und gleichmässige Bewegung.
 
HAARKLEID
 
Haar: Fein, glatt, weich, kurz und glänzend, weder harsch noch wollig.
 
Farbe: Silber, apricot, hellfalbfarben oder schwarz. Diese Farben jeweils rein, um den Kontrast von Farbe, Aalstrich (vom Hinterhauptbein bis zur Rute durchgehender schwarzer Streifen) und Maske zu unterstreichen. Die Abzeichen sauber abgegrenzt; sie alle, Maske, Ohren, Naeri auf den Wangen, Stirnfleck (Raute, engl.: « Diamant ») und Aalstrich sind so schwarz wie möglich.
 
GRÖSSE UND GEWICHT : Ideales Gewicht : 6,3 bis 8,1 kg. Es sollte eine harte Muskulatur sein aber Substanz sollte nicht mit Űbergewicht verwechselt werden.
 
FEHLER: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu beachten ist.
 
 
DISQUALIFIZIERENDE FEHLER:
•    Aggressive oder űbermässig ängstliche Hunde.
•    Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstőrungen aufweisen, műssen disqualifiziert werden.
 
 
 
N.B.: Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
 
Die letzten Änderungen sind in Fettschrift.
 
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